REISESTATIV-TEST 2019

Du bist auf der Suche nach einem Reisestativ? 

Strand mit getestetem Reisestativ
Mit einem Reisestativ fotografiert

Dein nächster Urlaub steht vor der Tür und du suchst nach einem Reisestativ? Dann hast du dich auch schon über schiefe Horizonte oder wackelige Sonnenuntergänge im letzten Urlaub geärgert!  Beim  Test bzw. Vergleich von Reisestativ-Test findest du Abhilfe!

Was erwartet dich auf dieser Seite?

Als erstes möchten wir dir auf dieser Seite einen Überblick über die einzelnen Komponenten eines Reisestatives geben. Damit möchten wir dir mit unserer Einschätzungen, Übersicht über verschiedene Testberichte und Vergleichen einen Überblick vor deiner Kaufentscheidung verschaffen. Und natürlich präsentieren wir dir unseren persönlichen Testsieger! Aber natürlich findest du auch:

 

Hast du dich auch schon geärgert, wenn du im Urlaub nicht die perfekten Bilder gemacht hast, wie du es von zu Hause gewöhnt bist, weil du dort mit Stativ arbeitest? Aber wer möchte schon mit einem großen, teilweise unhandlichen und schweren Stativ auf Reisen gehen? Die Antwort: Niemand!

Dazu gibt es gute Neuigkeiten: Auch die Hersteller haben dieses Problem der Kunden erkannt und in den vergangenen Jahren kleine, praktische und leichte Reisestative für den Urlaub entwickelt. Diese können gute Arbeitshöhen erreichen und bieten auch für schwere Kamera- und Objektivkombinationen ausreichend Standsicherheit. Der schlaue Fotograf weiß: Selbst bei normalen Aufnahmen kann ein Stativ dazu beitragen, dass sie schärfer und besser in Szene gesetzt werden.

Betrachten wir ein Reisestativ einmal komplett von oben nach unten:

Die wichtigsten Bauteile eines Reisestativ
Die wichtigsten Bauteile eines Reisestativ

Der Kopf (1)

Ganz oben sitzt der sogenannte „Kopf“. Du hast die Wahl zwischen einem Kugelkopf und einem herkömmlichen Drei-Wege-Kopf. Die Empfehlung geht hier klar zu einem Kugelkopf, den er bietet die beste Bewegungsfreiheit für die Kamera. Sollte das Reisestativ keinen Kugelkopf haben, kannst du diesen evtl. noch nachrüsten. Mehr zu diesem Thema auf unserer Seite „Stativ-Köpfe“.

Stativgelenk (2)

Als zweites betrachtet Reisestativ-Test das Gelenk des Reisestativ. Typischerweise verfügen die meisten Stative über drei Beine, weshalb sie auch im Englischen „Tripod“ („Tri“ von drei) genannt werden. Manche Stative verfügen über verschiedene Einstellwinkel. Das bedeutet, dass die Beine auf verschiedenen Ebenen arretiert werden können. Werden die Stativbeine weiter auseinandergestellt, geht ab einem gewissen Grad die Stabilität verloren. Aber es kann – zum Beispiel in unwegsamen Gelände – ein Vorteil sein.

Manches Reisestativ besitzt als Innovation über eine schwenkbare Mittelsäule. Bei diesen Stativen kann teilweise die Säule auch um 90° Grad geschwenkt werden und sie dient dann als horizontaler Ausleger. So können tolle Makroaufnahmen geschossen werden oder man kann beruhigt mit einem Weitwinkelobjektiv Bilder machen, ohne dass die Stativbeine ins Bild rutschen.

Die Stativbeine (3)

Ein normales Stativ hat in der Regel drei Beine. Das ergibt einen guten Kompromiss zwischen Stabilität und Gewicht. Mehr Beine – mehr Gewicht; weniger Beine – weniger Stabilität! Es gibt auch Ein-Beinstative und auch Reisestative mit mehr Beinen. Der Hersteller Novoflex bietet z. Bsp. einen Quadropod an. In der Praxis haben sich jedoch die drei Beine durchgesetzt. Gerade bei einem Reisestativ spielt das Gewicht eine Rolle. Deshalb haben wir auch nur Stative mit drei Beinen in unseren Reisestativ-Test aufgenommen. Die Beine selbst sind in verschiedene Abschnitte gegliedert, welche sich herausziehen lassen. Diese Abschnitte bestehen aus drei bis sechs einzelnen Elementen. Je mehr Elemente ein Bein jedoch hat, desto geringer wird die Standsicherheit des Statives. Zudem kann es verdammt lange dauern, wenn man bei einem 5-Bein-Stativ mit 4 Abschnitten die Verriegelungsklemmen einzeln (20 Stück) verschließen müssen!

Die Verriegelung (4)

Dazu müssen mehrere Dreh – oder Klappklemmen gelöst werden. Der Vorteil des einen Systems ist der Nachteil des anderen und umgekehrt. Hier gilt es die persönlichen Vorlieben herauszufinden. Mein Stativ hat Klappklemmen, da ich mit diesen besser zurechtkomme. Auch wenn es manchmal länger dauert…

Die Füße (5)

Allgemein gibt es zwei Arten von Stativfüßen:

  • Gummifüße, welche am besten auf Glatten Oberflächen zum Einsatz kommen und
  • Metall-Spikes, die für unwegsames Gelände besser geeignet sind.

Es gibt zwischenzeitlich auch Kombi-Füße, bei denen die „Schuhe“ getauscht werden können. Auch gibt es Stative, die zwar Gummifüße haben, sich aber die Spikes herausfahren lassen.

⇒Aber bitte bei einer Reise im Flugzeug darauf achten, dass du Reisestativ ohne Metall-Spikes im Handgepäck mit nimmst. Sonst ist der Urlaub vorbei, bevor er überhaupt richtig losgegangen ist! Hier zu mehr auf unserer Seite „Stativ im Handgepäck“! ⇐

Der Material – Test: Aluminium oder Carbon?

Hier scheiden sich die Geister.  Auch Reisestativ-Test kann hier nur bedingt eine Empfehlung abgeben. Beide Materialen haben ihre Vor- als auch ihre Nachteile.

Grundsätzlich gilt jedoch: Beide Arten bieten ausreichend eine stabile und sichere Standfestigkeit. Allerdings sind Stative aus Carbon etwa 15% leichter, als vergleichbare Stative aus Aluminium. Manche Hersteller, wie zum Beispiel Manfrotto, haben dasselbe Reisestativ Modell im Sortiment. Einmal aus Alu und einmal aus Carbon. Gerade auf Reisen und im Urlaub ein Punkt, den man nicht vernachlässigen sollte! Reisestative aus Carbon sehen zudem auch viel schicker aus, sind aber dafür leichter anfällig für Kratzer oder Stöße. Zudem ist der Preisunterschied leider immer noch sehr groß, da vergleichbare Stative doppelt so teuer sein können.

Darüber hinaus gibt es von den verschiedenen Herstellern noch weitere Tricks und Kniffe:

Sonnenaufgang
Mit dem Reisestativ auf den Sonnenaufgang warten

Manche Stative haben an der Unterseite der Mittelsäule einen Haken, an dem ein Gewicht befestigt werden kann. Das zusätzliche Gewicht kann ein Rucksack oder auch ein großer Stein – festgebunden an einem kleinen Seil oder an einer Wäscheleine – sein. Das verleiht deinem Stativ nochmals zusätzliche Standfestigkeit. Eine weitere platzsparende und somit tolle Idee ist, dass die Beine beim Einpacken nach oben geklappt werden können. So liegt der Stativkopf zwischen den Beinen. Das kann manchmal ein wenig länger dauern, da der Kopf perfekt ausgerichtet sein muss – hat aber den Vorteil, dass man teilweise bis zu 18 cm Platz sparen kann!

⇒Ein ehrliches Wort zum Preis! ⇐

Der Kauf eines Reisestativs kann eine teure Anschaffung werden. Deshalb ist es wichtig, dass Du dir bereits im Vorfeld genau überlegst, für welche Zwecke Du dein Reisestativ einsetzen möchtest. Hierbei sollte nicht allein der Preis eine Rolle spielen, sondern vielmehr muss das Stativ auf deine Bedürfnisse und vor allem auf deine Kamera ausgerichtet sein.

Hier am falschen Ende zu sparen, wäre wie, wenn du das falsche Objektiv verwendet. Teuer muss aber nicht sein. Zunehmend entwickeln die Hersteller schlaue Designs, die relativ kompakt und leicht sind, sich aber auf hohe Arbeitshöhen ausziehen lassen und trotzdem eine solide Grundlage – auch für schwere Kamera- und Objektivkombinationen – bieten.

Hier findest du eine Auswahl an Reisestativen, du unter 100€ zu bekommen sind. Achtung: Gerade Anbieter aus Fernost bieten mittlerweile Reisestative an und locken mit Preisen für unter 50€. Jedoch lesen sich die Testberichte fast alle negativ. So ein Reisestativ erfüllt vielleicht  ein paar Mal seinen Zweck, aber es erfüllt meist sehr schnell nicht mehr seinen Zweck.

Du wirst also nicht lange Freude daran haben. Auch ich habe diese Erfahrung gemacht und am Ende doppelt bezahlt.



Dein eigener Test

Du solltest dein Stativ idealerweise immer zunächst mit deiner Kamera einem Test unterziehen. Möchtest du dein Stativ im Fachhandel vor Ort erwerben, nimm am besten deine Kameraausrüstung mit, um alles in Ruhe ausprobieren zu können. Hast du einen Fachhändler in deiner Nähe hast du natürlich den Vorteil der Fachberatung. Bei einer Onlinebestellung hast du den Vorteil, dass Du zuhause alles in Ruhe testen kannst, keinen Parkplatz suchen musst und du umgehst unfreundliches Personal. Wenn etwas nicht zu deiner Zufriedenheit sein sollte – Paketaufkleber drauf und zurück.

  • Hier ein paar Kriterien für deinen Test:
  • Passt der Schnellverschluss?
  • Ist die Wechselplatte stabil? Wackelt irgendwas?
  • Fühlt es sich sicher und robust an?

Meist sind die vom Hersteller angegebenen Grenzwerte für die Tragfähigkeit leider nicht korrekt. Das liegt daran, dass die Laborbedingungen andere sind, als in der Praxis. Im Normalfall sollte die Maximallast (Kamera, Teleobjektiv und Akku-Pack) wesentlich geringer sein, als die vom Hersteller angegebene empfohlene Maximallast. …und Deinem nächsten Urlaub steht nichts mehr im Weg.


⇒ Die wichtigsten Eigenschaften für deine Kaufentscheidung:


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„Reise-Stative“

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Letzte Aktualisierung am 23.08.2019